Du und ich
Du und ich: Wir sind eins.
Ich kann Dir nicht wehtun,
ohne mich selbst zu verletzen.
(Mahatma Gandhi)
Denn ich bin die Liebe…
Nur zu…
Ich wandere gerne weiter.
Von Hand zu Hand.
Von Herz zu Herz.
Denn ich bin die Liebe.
Lasst mich euch berühren.
Lasst mich eure Gedanken anregen.
Lasst mich euch ein Lächeln entlocken.
Vielleicht rühre ich euch aber auch zu Tränen.
Verzeiht mir dies.
Denn ich bin die Liebe.
Fasst euch an den Händen.
Schenkt euch ein Lächeln.
Blickt euch tief in die Augen.
Und dann werdet ihr mich spüren.
Denn ich bin die Liebe.
Ich werde euren Körper durchfluten.
Ich werde euch von innen wärmen.
Ich werde eure Herzen verbinden.
Denn ich bin die Liebe.
Lasst es zu.
Geniesst es.
Vertraut mir.
Lasst euch fallen.
Denn ich bin die Liebe.
Ich werde euch auffangen.
Ich werde euch Kraft geben, wenn ihr sie braucht.
Ich werde euch Dinge lehren, die ihr manchmal nicht sofort verstehen werdet.
Doch nur, wenn ihr mich weiterverschenkt, werdet ihr mich zu schätzen wissen.
Denn ich bin die Liebe.
Versucht ihr mich zu fesseln, werdet ihr scheitern.
Ich entwische euch,
Und vielleicht kehre ich nicht mehr zurück.
Denn ich bin die Liebe.
Und nur wer sich mir öffnet, wird verstehen, welche Wunder ich vollbringen kann.
Nur wer sich mir öffnet, wird meinen Wert erkennen.
Denn ich bin die Liebe.
Juni 2008
Diesen wundervollen Text dürfen wir mit freundlicher Genehmigung vom kleinen Weidetier veröffentlichen.
Filed under Gedichte / Sinnsprüche | Comment (0)Liebe und Wahnsinn
Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
“Lasst uns verstecken spielen”
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:” Verstecken, was ist das?”
“Das ist ein Spiel” sagte der Wahnsinn
“Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen.”
Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.
Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.
“eins, zwei, drei,…….”der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.
Ein kristallklarer See……..ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle…………ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings………das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß………..großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich………aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).
Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit…..ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.
Als der Wahnsinn”999 999″ zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetzt zu sein,
…bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.
“Eine Million”, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei Schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.
Vom vielen laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.
Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.
Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.
(unbekannter Autor)
Filed under Geschichten | Comment (0)Der wirkliche Unterschied zwischen Mann und Frau
Einem Mann namens Gerhard gefällt eine Frau namens Susanne. Er fragt sie, ob sie ins Kino gehen will, sie sagt ja, und beide verbringen einen sehr lustigen Abend.
Ein paar Tage später lädt er sie zum Abendessen ein, und sie haben wieder viel Spaß. Fortan treffen Sie sich regelmäßig, und nach einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders mehr.
Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch Susannes Kopf, und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie ihn aus:
“Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6 Monaten treffen?”
Stille.
Susanne kommt die Stille sehr laut vor. Sie denkt:
“Oje, ob es ihn nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir in eine Pflichtrolle gedrängt”
Und Gerhard denkt sich “Wow, 6 Monate.”
Und Susanne denkt sich:
“Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich so eine Art Beziehung will. Manchmal hätte ich lieber mehr Freiraum, ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen will. Ich meine, wo führt uns das hin? Wird es immer so weiter gehen, oder schreiten wir auf eine Ehe zu? Vielleicht sogar auf Kinder? Darauf, unser restliches Leben miteinander zu verbringen? Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen? Kenne ich diesen Menschen überhaupt?”
Und Gerhard denkt sich:
“Hm, das heißt, es war … mal sehen … Februar, als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem ich das Auto beim Service hatte, das heisst … wie ist der Kilometerstand? Au weia! Die Karre ist überfällig für einen Ölwechsel!”
Und Susanne denkt sich:
“Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht. Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir, gespürt, dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es. Deswegen spricht er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu werden.”
Und Gerhard denkt sich:
“Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen, die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig. Und diesmal können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30 Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Gaunern 1200 Mark bezahlt.”
Und Susanne denkt sich:
“Er ist sauer. Ich kanns ihm nicht übel nehmen, ich wärs auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun, aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher.”
Und Gerhard denkt sich:
“Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!”
Und Susanne denkt sich:
“Wahrscheinlich bin ich viel zu idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weissen Pferd, während ich hier neben einem superlieben Menschen sitze, einem Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt. Einem Menschen, der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien leiden muss.”
Und Gerhard denkt sich:
“Garantie? Die reden von Garantie? Können sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in …”
“Gerhard”, sagt Susanne laut.
“Was?” sagt Gerhard erschrocken.
“Bitte quäl dich nicht so”, sagt sie, während sich ihre Augen mit Tränen füllen.
“Vielleicht hätte ich niemals .. Oh Gott, ich fühle mich so …”
(Sie verstummt, schluchzt).
“Was?” sagt Gerhard.
“Ich bin so dumm”, schluchzt Susanne, “Ich meine, ich weiß, dass es nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch ein Pferd.”
“Es gibt kein Pferd?”, fragt Gerhard.
“Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?”, sagt Susanne.
“Nein!”, sagt Gerhard, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.
“Die Sache ist die … es ist einfach so … ich brauche ein wenig Zeit”, sagt Susanne.
(Es entsteht eine 15sekündige Pause, in der Gerhard versucht, so schnell er kann mit einer sicheren Antwort aufzuwarten. Endlich fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.)
“Ja”, sagt er.
(Susanne, tief bewegt, berührt seine Hand) “Oh Gerhard, denkst du wirklich so darüber?” fragt sie.
“Worüber?” fragt Gerhard.
“Über ein wenig mehr Zeit” sagt Susanne.
“Oh”, sagt Gerhard, “Ja.”
(Susanne dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, wodurch er schrecklich nervös darüber wird, was sie als nächstes sagen wird, besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht sie.)
“Danke, Gerhard”, sagt sie.
“Ich danke Dir:”, sagt Gerhard
Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen weint.
Gerhard fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den Fernseher auf, und wird schnell von der Wiederholung eines Tennismatchs zwischen zwei Neuseeländern, von denen er noch nie was gehört hat, in den Bann gezogen. Eine leise Stimme irgendwo in seinem Kopf sagt ihm, dass heute in dem Auto höchstwahrscheinlich etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sicher, dass er niemals verstehen würde, was das war, also beschliesst er, nicht weiter darüber nachzudenken.
Am nächsten Tag wird Susanne ihre beste Freundin anrufen, vielleicht sogar noch eine, und mit ihr 6 Stunden lang über die ganze Sache reden. In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte, und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des gesagten zu finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen.
Das ganze wird sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals langweilig zu werden.
Irgendwann während dieser Zeit wird Gerhard, während eines Squashmatches mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten und fragen “Peter, hat Susanne mal ein Pferd gehabt?”
Und das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen.
(unbekannter Verfasser)
Filed under Männer / Frauen | Comment (0)Die Liebe
Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll.
Klugheit ohne Liebe macht gerissen.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.
Wehe dene, die in der Liebe geizen!
Sie tragen Schuld daran, wenn schließlich die Welt an Selbstvergiftung zugrunde geht.
Wozu lebst Du, wenn Du nicht lieben kannst?
Laßt uns die Erde durch Liebe erlösen!
(Laotse)
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